Tag 2: Ratzeburg – Lüneburg

  • Tourverlauf (bei Komoot): Ratzeburg – Lüneburg https://www.komoot.de/tour/r191818145?ref=atd
  • Wetter: Sonnig, bis 25°
  • Länge: 66 km (Plan), 70 km (Ist)
  • Gesamtstrecke (Ist): 120 km
  • Dauer: 3 Stunden
  • Höhenunterschied: 200 m (+) / 200 m (-)
  • Highlights: Mölln mit Karikaturenausstellung, Elbe-Lübeck-Kanal, Wasserviertel von Lüneburg
  • Ziel: Hotel einzigartig (http://www.booking.com/Share-OhC1V3)

Ich wollte früh starten, aber es dauert doch immer noch eine ganze Weile, bis wieder alles verstaut und aufgeladen ist und bis man die sozialen Medien auf dem Laufenden gehalten hat.

Die 7 km bis Mölln waren schnell geschafft und so wurde ich in der dortigen schönen Altstadt gleich freundlich von Till Eulenspiegel in Empfang genommen.

Er macht seine Späße über Corona….

Ich konnte zwar nicht wie geplant in das Till Eulenspiegel Museum, aber dafür bot das Möllner Stadtmuseum eine exzellente Sonderausstellung mit 70 Karikaturen aus 70 Jahren Geschichte der Bundesrepublik.

Manche sind immer noch erstaunlich aktuell

Komoot wollte mich hinter Mölln dann wieder über die stark befahrene Bundessstraße führen, aber ich habe mich über den Vorschlag hinweggesetzt und bin entlang des Elbe-Lübeck-Kanals bis Lauenburg gefahren (Ich lasse mir doch im Urlaub nnichts vorschreiben…). Der Weg ist zwar nicht asphaltiert, aber sehr gut befahrbar. Witzig war, dass ich unterwegs zwei Rennradfahrer (Typ sportliche Jungsenioren auf 170 km Tour) getroffen habe und wir uns viermal wieder begegnet sind (Auch sie schworen auf Stevens Räder.). Beim zweiten Treffen konnte es einer der Beiden gar nicht glauben, dass ich den Abschnitt ohne Unterstützung gefahren war und praktisch gleich schnell gewesen war.

Blick zurück

Bis zur Pause in Lauenburg lief also alles optimal: Dann kam ich nach Niedersachsen, womit sich die Qualität der Radwegbeschilderung entscheidend verschlechterte. Mein Handyakku war leider schon leer und meine Annahme, dass man Lüneburg sicher auch finden könne, wenn man den Schildern folgen würde, war ein Trugschluß (Unterwegs traf ich noch zwei andere Radwandergruppen, die sich ebenfalls verfahren hatten.). Nach 10 km Umweg konnte ich feststellen, das zu meinen zwei Grundleiden (Technik Tourette und Heimwerker Tourette) noch ein weiteres hinzugekommen war: Navigations Tourette…

Wie auch immer: Nach 45 Minuten war ich wieder an meinem Pausenlokal und konnte nunmehr die Abzweigung nach Lüneburg richtig nehmen. Jetzt folgte ich tatsächlich der Bundesstraße, um keine Zeit mehr zu verlieren. Stefan war ja schon auf dem Weg mit dem Zug nach Lüneburg.

Wir trafen fast gleichzeitig am Hotel einzigartig ein, welches wunderbar mitten im Wasserviertel liegt und schöne, helle Zimmer in einem uralten Haus bietet. Die Fahrräder konnten wir dort sicher abstellen und so hatten wir Zeit, uns am herrlichen Stintmarkt eine kleine Erfrischung zu gönnen.

Der alte Lastkran – Wahrzeichen im Wasserviertel
(Ich sollte doch vielleicht Postkarten-Fotograf werden…;-))

Den Abend ließen wir dann bei einem schönen vegetarischen Mahl im „Lanzelot“ ausklingen (Auch hier herrschte im Inneren gähnende Leere, dafür war der Innenhof voll besetzt.)

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